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NIF AKTUELL

Liebe Mitglieder und Follower von NIF, 19.01.2026

wir melden uns zurück!

Nachdem wir länger und erfolgreich gegen so manche Viren angekämpft haben, sind wir wieder mit vollem Tatendrang zurück.

Letztes Jahr konnten wir gemeinsam einen großen Erfolg verbuchen – der Flughafenvorstand hat das Projekt dritte Piste abgesagt. Für viele fluglärmbetroffene Anrainer eine große Erleichterung.

Dennoch ist die Situation noch lange nicht befriedigend, vor allem, wenn zu Ferienzeiten der Flugverkehr wieder immens zunehmen wird.

Die Verteilung der Belastung für die Anrainer um den Flughafen Wien wird nach wie vor hinter verschlossenen Türen (Dialogforum) geregelt, es gibt keinen Schutz des Nachtschlafs und die Lärmentgelte sind lächerlich gering und wirkungslos. Der Flughafen Zürich zeigt vor, wie es gehen kann.

Themenschwerpunkte von NIF sind weiterhin die Flugverkehrsbelastung im Süden von Wien zu reduzieren. Dazu gibt es bald ein Gespräch mit dem Bezirksvorsteher von Liesing, Hr. Bischof, der auch im Dialogforum sitzt. Auch sind wir dabei unsere Homepage www.nif-wien.at laufend besser zu gestalten und Neuigkeiten zu vermitteln.

Die Themenschwerpunkte von NIF mit Aviation Reset gemeinsam für 2026 sind in erster Linie sinnvolle, das heißt wesentlich höhere Lärmentgelte (speziell für die Nacht), wie es sie z.B. am Flughafen Zürich gibt, die ALLEN Anrainern nützen, und das Transparentmachen der Tätigkeit des Dialogforums.

Weiters rückt mit der Absage der dritten Piste der Curved Approach in den Vordergrund und die Belastung durch Privatflieger steigt – was der Flughafen Wien zu vertuschen versucht.

Es gibt viel zu tun.

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Wir wollen einige Meldungen der letzten Tage richtig stellen:

1. Liesing hätte vom Bau der dritten Piste profitiert (ORF-Wien-Beitrag)!

Mit zwei direkt auf Wien gerichteten Pisten wäre Liesing bedeutend MEHR betroffen gewesen. Noch mehr Lärm und Emissionen als jetzt schon!

2. Am Wiener Flughafen gibt es ein Nachtflugverbot (Standard)!

https://www.derstandard.at/story/3000000298029/keine-dritte-piste-am-flughafen-wie-der-traum-vom-mega-airport-geplatzt-ist

Am Flughafen Wien gibt und gab es leider nie ein Nachtflugverbot!
Es ist nicht einmal angedacht.
Im Mediationsvertrag wurde einzig eine Deckelung von 4700 Flügen pro Jahr zwischen 23:30 und 05:30 beschlossen. Und nicht einmal diese wird eingehalten.
Für viele lärmgeplagte Anrainer des Flughafens ein Horror – mehrmals in der Nacht durch Flugzeuglärm geweckt zu werden. Die Anrainer haben null Schutzstatus!
Daher MUSS ein Nachtflugverbot eingeführt werden – so schnell wie möglich.
Beispiele: Zürich, Frankfurt, etc.

3. In München wird auch keine dritte Piste gebaut (ORF-NÖ-Beitrag)!

Die Baugenehmigung für die dritte Startbahn am Münchner Flughafen ist nach einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs weiterhin gültig – wurde ein sogenannter Ewigkeitsbescheid!.

Es gibt nur seit 2018 ein politisches Moratorium, dass die Ausbaupläne derzeit nicht weiter verfolgt werden. Das kann sich jederzeit ändern. (https://www.br.de/nachrichten/bayern/flughafen-muenchen-baugenehmigung-fuer-3-startbahn-bleibt-gueltig,UsREHsl)

4. ARGE Obmann Manfred Peter will jetzt gegen den Lärm der Flugzeuge vorgehen und sich ein Nachtflugverbot durchsetzen (ORF Mittagsjournal)!

Die ARGE ist seit 20 Jahren im Dialogforum vertreten, ein vom Flughafen Wien finanzierter Verein. Was hat die ARGE in dieser langen Zeit für die betroffenen Anrainer erreicht?

Die Lärmsituation ist nicht besser geworden sondern hat sich deutlich verschlechtert.

Wo ist ein längst überfälliges Nachtflugverbot?

Im Dialogforum herrscht das Prinzip der Einstimmigkeit und es reicht das Veto einer Partei, z.B. der Flughafen, um für die Anrainer positive Forderungen zu verhindern!

Die Zusammenarbeit mit außenstehenden Bürgerinitiativen (Verschwörungstheoretiker ©Peter), wird strikt abgelehnt.

Wie soll hier positive Veränderung stattfinden?