Aktuelles
TOPAKTUELL
VCÖ Beitrag vom 12.03.2026
Die angekündigte VCÖ Fachveranstaltung „Flugverkehr auf Klimakurs bringen“ hat am 12.03.2025 mit professionellen und informativen Vorträgen sowie anschließender Diskussion stattgefunden. Für alle Interessierten stehen auf der VCÖ Webseite die Videomitschnitte der Vorträge und der Diskussion zur Verfügung.
An der Diskussion hat auch Frau Dr. Heger für die NGO Aviation Reset teilgenommen. Fr. Dr. Heger ist eine Vorreiterin im Kampf gegen den zunehmenden Flugverkehr und damit verbundenen Fluglärm.
VCÖ-Website: Hier erfahren sie mehr…
____________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Facebook Beitrag vom 09.03.2026
Der Streit um die Flugabgabe – die Abschaffung wäre ein Rückschritt für den Anrainerschutz
Michael Schwendinger ist Fachreferent für Verkehrspolitik beim VCÖ – Mobilität mit Zukunft mit Themenverantwortung für Verkehrspolitik Österreich. Kürzlich veröffentlichte er einen interessanten Artikel zum Thema Flugabgabe.
Eine Reduktion oder Abschaffung käme einer Steuergeldverschwendung in Zeiten knapper Budgets gleich – obwohl im Bereich nachhaltige Mobilität und andernorts gespart wird und der Luftverkehr in Österreich ohnehin floriert. https://vcoe.at/…/flugabgabe-reformieren-nicht-reduzieren
Dieser Artikel des VCÖ hat wohl die Lobbyisten Maschinerie in Österreich in Gang gesetzt. Eine Entgegnung von Hr. Malanik, Geschäftsführer von AIA (Aviation Industry Austria), ein Kooperationspartner von IATA, einem internationalen Lobbyismus Verband (©Greenpeace) erschien umgehend.
Bleibt die Flugabgabe, führt dies nicht zu weniger Flugverkehr, sondern zu einer Verlagerung zu den Nachbarstaaten. Uns bleibt ein wirtschaftlicher Schaden, der Umwelt ist auch nicht geholfen…https://www.derstandard.at/…/die-flugabgabe-schwaecht…
Auch in Salzburg fordert man eine Abschaffung! ( https://salzburg.orf.at/stories/3344459/)
Also alles für die Wirtschaft und den Over-Tourismus?
Wir meinen, wenn sich Billigfluggesellschaften wegen zu hoher Kosten zurückziehen, ist das ein Gewinn für die Menschen unter den Flugschneisen. Gerade diese Airlines haben laute alte Flugzeugflotten. Das ist keine Schwächung der Wirtschaft sondern eine Förderung von Qualität.
Für Lobby Arbeit wird ja in der Regel viel Geld bezahlt. Wie ist es in diesem Fall? Greenpeace fordert seit langem eine vollständige Transparenz und Offenlegung der Lobby Aktivitäten im Flugverkehr.
Apropos Gelder: Wofür wird eigentlich der Umwelteuro, den es gibt oder doch nicht, noch mal verwendet?
Vor Jahren führte das Verkehrsministerium eine Abgabe für die Luftfahrt ein, den „Umwelteuro“. Jeder Fluggast muss ihn an den Wiener Flughafen für Umweltzwecke bezahlen. Was wurde daraus? Eine Spurensuche mit verblüffendem Ergebnis
die-bizarre-geschichte-von-einer-flughafenabgabe-die-es-gar-nicht-gibt-oder-doch
Viel Spaß beim Lesen…
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________
VCÖ-Blog vom Jänner 2026
Flugabgabe reformieren, nicht reduzieren
Nach dem Beschluss des Flughafens Wien-Schwechat keine dritte Piste zu bauen, wird in Österreich über eine Reduktion der Flugabgabe diskutiert. Begründet wird dies mit den vermeintlich zu hohen Gebühren hierzulande, die die wirtschaftliche Entwicklung des Flugverkehrs behindern würden. Ein Blick in andere europäische Länder zeigt jedoch, dass die Flugabgabe in Österreich vergleichsweise niedrig ist…
__________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Standardartikel vom 04. Dez. 2025.
Fluglärm
Warum das Aus der dritten Piste in Wien nicht alle Anrainer glücklich macht
Seit Jahren kämpfen Bürgerinitiativen an gegenüberliegenden Fronten gegen den Fluglärm. Während die einen das Aus der dritten Piste feiern, befürchten andere nun noch mehr Belastung…
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Zum Nachtflug vom 29.11.2025 von Bratislava aus…
Die Antwort des „Umwelttelefons“ vom 01.12.2025:
„bezüglich Ihrer Anfrage können wir bestätigen, dass es sich um einen genehmigten Laserscan- bzw. Vermessungsflug gehandelt hat. Bei dieser Art von Flug wird das zu vermessende Gebiet streifenweise von einem Luftfahrzeug überflogen und das Gelände mittels Lasertechnologie erfasst. Da der Flug nicht vom Flughafen Wien aus gestartet ist, liegen uns leider keine weiteren Informationen vor“.
Wir meinen, dass der Flughafen Wien mehr darüber weiß, es nur nicht mitteilen will.
Warum wird ein Vermessungsflug von Bratislava und nicht von Wien aus gestartet? Damit der Flughafen Wien keine Fragen beantworten muss?
Ein Schelm, der Böses dabei denkt…
Der Flughafen will seine Kapazitäten erweitern! Da die dritte Piste nicht gebaut wird, sucht er jetzt neue Flugrouten, damit mehr geflogen werden kann.
Ein Beispiel dafür sehen wir gerade nördlich des Flughafens, in Groß Enzersdorf.
Zur Info:
Die neuen Routen über Groß Enzersdorf werden zusätzlich eingeführt, um mehr Verkehr zu bewältigen (weil es keine 3. Piste geben wird) und nicht um die aktuellen Routen zu entlasten!

Wir haben da eine Vermutung: denn der Vermessungsflug vom 29.11.2025 hat einen Grund und wird auch wohl nicht der Letzte gewesen sein: Was im Norden des Flughafens passiert, wird wohl auch in weiteren Regionen um den Flughafen kommen! Da ist Wien nicht ausgenommen.
Am Flughafen zählt nach wie vor nur der Profit und wirtschaftliche Interessen!
Anrainer- und Klimaschutz haben Null Priorität!
____________________________________________________________________________________________
Falls heute Nacht, 29.11.2025, auch andere aus dem Schlaf gerissen wurden… und ihr euch, so wie wir, fragt was da los war:
Ein Flugzeug, startend von Bratislava war über 2 Stunden im Süden von Wien in Schleifen unterwegs.
Am Flughafen Wien weiß man davon nichts und verwies auf die Austro Control. Da ist aber am Samstag keiner erreichbar. Wir haben am INFO-TELEFON „UMWELT UND LUFTFAHRT“, Tel. Nr. 0810-223340 trotzdem um eine schriftliche Antwort gebeten.
Somit haben wir leider noch keine Auflösung, warum der Flug stattfand. Auf flugspuren.at gab auch keine diesbezügliche Info für den gewählten Zeitraum.

